Senseless Wisdom Of Life

Computer

Meinungsmontag 29.08. – Steve leaves, Loriot starb

by on Aug.29, 2011, under Allgemein / Generic, Computer, Meinungen

One thing less

Image representing Steve Jobs as depicted in C...

Image via CrunchBase

Da hat also Steve Jobs nun endlich öffentlichkeitswirksam beschlossen, was eh absehbar war: Er zieht sich von seinem Posten als CEO Geschäftsführer von Apple zurück, möchte forthin im Vorstand sein und ist also so richtig weg nicht. Als Reaktion darauf sinken prompt die öbstlichen Aktien ein wenig und – jetzt kommt der gespenstische Teil – überall im Netz sprießen Zusammenfassungen von Jobs’ illustrer Laufbahn aus dem Boden, die einem richtigen Nachruf verblüffend ähnlich sehen. Das ist auch schon Mario Sixtus aufgefallen. Zweifellos hat dieser Mann einige bedeutende Akzente in der Computerwelt gesetzt, mehr vielleicht als vielen bewusst ist, aber seinen Wechsel von der ersten in die zweite Reihe medial wie einen Akt des Sterbens zu begleiten scheint mir dann doch etwas übertrieben. Jobs hatte selbst kaum technisches Wissen oder Fähigkeiten, er war von Beginn an darauf angewiesen, dass jemand anderes seine Visionen in Hardware umsetzen kann (Steve Wozniak). Insofern haben viele andere schlaue Menschen die netten Gerätchen gebastelt, die jetzt zig millionenfach in den Händen der Mensch Dienst tun und das wird sich auch in Zukunft kaum ändern, wenn, wie überall behauptet wird, bei Apple dieser ganz besondere Anspruch/Erfindergeist herrscht, den keine Firma sonst derzeit bieten kann. Insofern: Sorry you’re leaving – und gut. Kein Grund zur Panik.

Ein wenig den Vogel ab schießt da dieser Artikel von Hajo Schumacher auf SPON. Der Vergleich der Apple-Fangemeinde mit einer religiösen Gemeinschaft ist zum einen sowas von nicht neu und zum anderen reichlich weit hergeholt. Immerhin kriege ich bei Apple im Zweifelsfall immer noch einen benutzbaren Computer für mein Geld. Bei den mir bekannten westlichen Religionen gibt’s lediglich tausende Jahre alte Schriften (die im Grunde schon lange Public Domain sein sollten), warme Worte und diffuse Versprechungen für ein Leben nach dem Tod. Wer meint, die Kirchen unterstützen ja auch soziale Projekte, sei erinnert, dass nur etwa 10% der Kirchensteuer dahin fließen. Von der historischen Schuld oder Gemeinschaften wie den Zeugen oder Scientology fangen wir gar nicht erst an. Womöglich hat Apple loyale Anhänger, aber die haben Bündnis 90/Die Grünen oder Tokio Hotel auch. Da unterläßt man diese Religiongleichnisse komischerweise. Um es zusammenzufassen, ich empfinde jegliche Vergleiche mit Religionen in dieser Form als Beleidigung für den jeweiligen Verglichenen, das hat im Grunde nichts mit Apple zu tun. Außerdem: Wer seine Gadgets als politisches Statement kauft, tickt eh schon nicht ganz richtig. Wer dann aber enttäuscht ist, dass ein kommerzielles Unternehmen nicht länger die Rolle des Underdogs und der Gegenkultur oder alternative feuchte Träume verkörpert, weil sie schlicht erfolgreich sind, der läuft glaube ich auf dem Zahnfleisch. Wurst.

The Artist during a reading in 2005 - shown on...

Image via Wikipedia

Ach was?

Man weiß nicht so recht was überwiegt: Traurig ist es zweifellos, dass der große Vicco von Bülow, einer der wegweisenden deutschen Komiker – und das lange bevor aus Komik Comedy wurde – , in der letzten Woche mit 87 Jahren verstorben ist. Fast ebenso traurig ist aber wieder die mediale Ausschlachtorgie, die das deutsche Fernsehen – allen voran die öffentlich-rechtlichen Sender – im Gedenken an den Meister der scharfen Beobachtung auffahren. Nichts ist dagegen zu sagen, wenn die zeitlosen Sketche und die beiden Filme aus aktuellem Anlass ins Programm genommen werden oder das eine oder andere Interview gezeigt wird, dass ist/wäre im Gegenteil begrüßenswert. Leider meint man aber wohl die Anteilnahme besser abschöpfen zu können, indem man jedes Boulevardmagazin, jede Wurst-Talkshow (ich schaue in ihre Richtung Herr Lanz), seelenlose Off-Comment-Shows und was sonst noch an traurigen Formaten die Haupt- und Nebensendezeiten bevölkert mit platten Zusammenschnitten (nebst verwursteten Sketchflicken) oder belanglosen Gesprächen mit sogenannten Weggefährten anfüllt. 
Sind denn die Zeiten wirklich vorbei, in denen das Gesamtwerk eines Künstlers einfach für sich selbst stehen und damit adäquat das Gedenken aufrecht erhalten werden konnte? Ich für meinen Teil habe und werde die gesammelten Werke des Meisters auf DVD nochmal Revue passieren lassen und stelle fest, dass in einer Medienwelt, die sich mit Vorliebe selbst recycelt wohl sich sobald kein neuer Loriot herauskristallisieren wird. Zumal das ja eh nur in den jungen Medienräumen passieren könnte. Insofern lohnt ein Blick auf nichtlustig.de, wo Zeichner Joscha Sauer den zwei Herren im Bad Tribut zollt. Hier ein anderer Klassiker:

In weiteren Meldungen gratuliere ich den Libyern zur Chance für eine politische Umstrukturierung, auch wenn noch keiner weiß, wie die aussehen wird. Und frage mich dann aber andererseits auch, ob Ölvorkommen im betroffenen Land die Vorraussetzung ist, um von der UN oder der NATO Hilfe bei der Entsorgung überzähliger Diktatoren zu erhalten. Weiß das jemand?

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Meinungsmontag: Google+, London und so weiter…

by on Aug.15, 2011, under Computer, Meinungen, Politik

Der letzte Meinungsmontag hatte ein konkretes Thema, dieser wird mehrere haben, denn in den letzten Wochen ist ja durchaus einiges Kommentierenswertes geschehen: Google bastelt sich mit G+ seine eigene Netzwerkplattform, die Welt versinkt in ihren eigenen Schulden und in London zeigte sich, wie wertlos 24/7 Überwachung sein kann. Die Reihenfolge läßt keinen Rückschluß auf die Relevanz zu. Na denn mal los… (continue reading…)

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To read: Little Brother

by on Jul.27, 2010, under Allgemein / Generic, Computer, thoughts

Cover of
Cover of Little Brother

Back from a short vacation to the sea I managed to read a book I had on my list for some time. “Little Brother” is a a hacker novel by Cory Doctorow. I wrote about him before (here (german) and here (german) for example) so I’m not going introduce him again and rather fast forward to the novel itself. It tells the story of protagonist Marcus Yallow aka w1n5t0n who is 17 years old and lives in San Francisco, has a thing for technology and manipulates so-called “security systems” as a hobby so he can get out of school unnoticed. One day after having done just that he and his friend witness a terrorist attack after which they’re taken in by the DHS. At a secret prison they’re interrogated for days but when they’re finally released Marcus’ best friend is missing.

This marks the beginning of a guerilla war against the DHS and an increasingly paranoid world that is willingly trading freedom for what they believe is security while it’s really general suspicion. Marcus fights back by making clever use of the enemy’s technology to turn it against him.

The story is aimed at young adults and it introduces the concept of security and cryptography on a level that is interesting, exciting and hands on. It’s modern science-fiction which for the science means that there are some gizmos that don’t really exist but easily could and most of them in fact do although they may go by a different name. For example there is an operating system called ParanoidLinux described in the book which actually motivated an equally named project to be started but it was abandoned pretty soon. However, many of the features are available in the Privatix linux distro. While SF is always thought to play in the future, “Little Brother’s” future is very much our present plus ten minutes. It describes security and control mechanisms that are already in place all around the planet aggregated in one area and how they may be used. It’s probably one of the coolest hacker books since  Cryptonomicon and it manages to communicate the dangers of the totally connected world we live in today which is especially hard to teach young people because most adults and teachers don’t really understand the subject. “Little Brother” however made me think about my privacy habits and it gives dozens of hints to get you started e.g. how to use The Onion Router to browse anonymously. A warning should be issued that you may get a little paranoid having read the book. But that’s not necessarily a bad thing.

As is usual with Doctorow’s books you can find an electronic version for free online. (Und es gibt auch eine deutsche Übersetzung). But because it’s a great book you may want to buy it.

For the Germans: Hier gibt es einen tollen Artikel der “Zeit” über das Buch.


Those links here take you to Amazon.de where you can buy the different versions of the book in German and English. I’d like to close with a quote by Benjamin Franklin, who famously said:

“They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.”

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Play different – now with 100% more Steam

by on Mai.14, 2010, under Computer

“Decisions were made here recently against my will to change my computer system. [..] I’m switching – I’m being told – from a PC to a Mac. [..] Now here’s what I don’t understand: Is a Mac not a personal computer? “
- David Letterman – 10.05.2010

There are several reasons conventional Non-Mac users don’t like the Mac. Hearing them argue – for the most part – they just don’t get it. That’s fine. Then there are some serious issues that the Mac has or has had. Several of them have been addressed over the past few years. E.g. there was a time when there was not much software for the Mac. No problem anymore. In the past exchanging files or data in general between Mac and Windows was quite hard or nearly impossible. It is no more. And many PC Gamers kept arguing that there were no games on the Mac. Well, that’s about to change. EA and many other publishers started cross-publishing their games (Sims 3, Spore) to the Mac a while ago. Mac versions of games are developed, independent games usually also come to the Mac. Like from Telltale.

Steam
Image via Wikipedia

Now Valve, creator of games like Half-Life (2) and Portal, brings the Steam platform to the Mac. Steam is not only a games store and download service, it’s also a community platform and offers mainstream games as well as independent work side by side. It’s been available on Windows since 2004 and has developed heavily over the years. Now a Steam client is available for the Mac and it is accompanied by SteamPlay, which basically means that you can buy a game once and play it on PC and Mac (if available). And for introduction the hit game Portal is available for free (on both Platforms)!

When I installed Steam I found 10 games out of 100+  I own to be playable on the Mac. But Valve promises that count is going to rise with new releases every wednesday for the coming weeks. I guess I’ll test Portal on the Macbook, just for fun. *g*
And again, there’s one reason less to not buy a Mac.

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Haste mal 'n Euro? (für freie Inhalte und freie Software)

by on Mai.03, 2010, under Allgemein / Generic, Computer

German Eagle on back of German 1 euro coin
Image via Wikipedia

Man kann ja mit Geld viel anstellen. Auch über die menschlichen Grundbedürfnisse hinaus, wie der gutsituierte Deutschländer weiß. Man kann sich zum Beispiel das neue iPad kaufen, wenn’s Ende des Monats rauskommt. Und dazu die elektronischen Bücher, Zeitschriften, die Musik, Filme und Apps (nein liebe Bodybuilder, nicht die Muskelgruppe). Meist gegen eine geringfügige Gebühr. Tauschen kann man davon aber nichts. Naja, nicht legal. Ying.

Das Yang dazu heißt freie Inhalte. Das sind Inhalte, die man nicht nur im privaten Kontext weitergeben kann (und soll) sondern meist sogar auch verändern (neudeutsch: re-mixen) und also ganz legal etwas Eigenes damit machen kann. Dafür gibt’s (unter anderem) die GPL und die Creative Commons Lizenzen. Damit können Künstler, Autoren und Kreative überhaupt deutlich ausdrücken: Bitte nimm’ meine Inhalte und gib’ sie weiter, damit möglichst viele Leute davon erfahren (und ggf. die kommerzielle Variante für Geld kaufen). Du darfst auch daran rumschreiben, -komponieren, -malen, -programmieren etc. und die Sache verbessern, wenn du das kannst. Mach doch einen Comic aus meinem Text! Oder eine Übersetzung in deine Sprache. Beispiel:

Cory Doctorow gibt seine Texte unter einer CC-Lizenz frei und sammelt dann die entstehenden Aufbauten, hier zu seiner Kurzgeschichte “When Sysadmins ruled the earth”. Fans übersetzen die Texte, machen Hörspiele daraus. Alles gratis zum Download. Andere machen aus der Kurzgeschichte einen Comic und vertreiben ihn für mobile Endgeräte (für iPod touch/iPhone/Android). Und trotzdem verkauft der Autor die Geschichte als Teil eines Sammelbandes als ganz normales Buch für Geld. Und ist noch nicht verarmt. *g*

Zugegeben, das ist schon ein sehr prominentes Beispiel. Aber genau darum lohnt es sich, freie Inhalte zu unterstützen. Denn frei heißt nicht unbedingt kostenlos (und damit brotlose Kunst und hungernde Künstler). Und jetzt mal Butter bei die Fische!

Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!

Der Argon Verlag möchte das deutsche Hörbuch “Little Brother” des vorgenannten Autors als ungekürzte Fassung (zusätzlich zum gekürzten kaufbaren Hörbuch) unter einer Creative Commons Lizenz (und damit für alle kostenlos) freigeben. Die zusätzlichen Produktionskosten allerdings fallen nicht vom Himmel und darum darf gespendet werden was das Zeug hält. Alles weitere erfahrt ihr auf der Website, das Spenden Widget in freundlichem Flash sollte rechts neben diesem Text erscheinen. Es sei vielleicht noch erwähnt, dass das Hörbuch von Oliver Rohrbeck (Synchronstimme von Ben Stiller, also ein Profi) gelesen wird.

Auch eine schöne Art sein Geld sinnvoll anzulegen ist eine Spende für die Wikipedia. Die Wikimedia Foundation finanziert sich komplett aus Spenden und unterhält damit nicht nur die Wikipedia in 100+ Sprachen sondern auch weitere Wissenssammlungen wie Wiktionary, Wikiquote, Wikibooks, Wikinews und viele mehr. Das gesamte Wissen der Welt sollte einem doch ein paar Kröten wert sein… Wer die aber nicht erübrigen kann, der kann sich natürlich auch einfach tatkräftig engagieren und mitarbeiten. Und beispielsweise dafür sorgen, dass der Artikel zur Medienbildung hübscher wird.

Ich persönlich bin auch sehr stolz auf meine adoptierte Zeile Code (ja, richtig gelesen!) für die freie Videosoftware Miro (siehe links). Dieser kombinierte Videobrowser, -player und -downloadmanager sammelt Videos aus nahezu allen Quellen des Netzes, lädt sie für mich automatisch herunter und macht noch viele andere magische Sachen. Tolle Software, darum lohnt es sich die Macher (in diesem Fall die Non-Profit Participatory Culture Foundation) auch finanziell zu unterstützen. Wenn man schon nicht coden kann.
Ein ganz frisches Projekt von denen ist übrigens Universal Subtitles. Lest selbst, ebenfalls sehr unterstützenswert.

Oh, und wer tatsächlich noch Interesse an so merkwürdigen Werten wie Presse- und Meinungsfreiheit hat und glaubt, dass man nur eine informierte Entscheidung treffen kann, wenn man auch vollständig informiert ist, der gebe doch bitte den Geheimniskrämern (im Wortsinn, bitte, Krämer  heißt Kleinhändler) von Wikileaks die eine oder andere müde Mark. Außer ihr wollt dumm sterben, dann gebt ihr es vielleicht lieber an einer Tankstelle eurer Wahl ab im Tausch gegen die tolle Tagespresse mit den weißen Buchstaben auf rotem Grund. unabhängig. überflüssig.

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Das Evangelium nach iPad

by on Apr.10, 2010, under Computer, thoughts

SAN FRANCISCO - JANUARY 27:  An event guest pl...
Image by Getty Images via Daylife

Fürwar, ich entbiete Grüße an die versammelte Geekheit und das verehrte Nerdtum!
Auch die Gilde der Medienbildner sei willkommen geheißen, so dies nicht der Redundanz anheim fällt.

Seher und Schreiber berichten uns, dass also in den Vereinigten Staaten jenseits des großen Wassers das sagenumwobene iPad erschienen sei. Es ersetze die Laute, das Pergament, so manches Kinderspiel gar. Man solle sogar an des Priesters statt in der Lage sein, unsichtbares Wissen aus der Luft zu sehen, so man seine Hand über das magische Glas zu bewegen versteht.
Und es schicken sich Millionen an dem heiligen Jobs zu huldigen, der mit Hundertausenden der Wunderplatten vom ‘Infinite Loop’ stieg und sie seinen Schäfchen im Tausch gegen einen Heidenberg von Talern überlies. In nicht allzu ferner Zukunft vermag das Wunder auch die hiesigen Gefilde zu erreichen. Allerdings wird es nicht die gesammelten Schriften unserer Sprache enthalten. (Die Verhandlungen mit den Verlagen für deutsche eBooks laufen wohl noch.) Schon unlängst predigte ich euch, meinen Jüngern, von den Werken des Einen und äußerte meine bescheidenen Gedanken. (continue reading…)

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Does anyone remember the PADD? (my iPad opinion)

by on Jan.28, 2010, under Allgemein / Generic, Computer, thoughts

SAN FRANCISCO - JANUARY 27:  Apple Inc. CEO St...
Image by Getty Images via Daylife

As you know I am an Apple fanboy. I own a Macbook Pro since July, I love it for it does everything I wanted it to – just better – and a massive amount of stuff that makes life convenient and using computers fun. I do run a hackintosh as well. I do have my second iPod, of which I think it’s the definitive portable music player. And I do have the iPhone 3G (although it came to me more by accident) which is a nice gadget to have with great usability and it introduced this huge trend of multitouch screens along with an accessible UI and a platform for apps that today suits every imaginable need. There is – imho – still no serious competitor on the market, with the Android phones probably being rather close but not there yet.

Now, yesterday Apple presented a product called the iPad, a portable computer with a multitouch display and – at least by what you see from the outside – pretty much nothing else. Since this product has been rumored for years, many people during the last 24 hours already laid hand on it, reviewed it and there is as much information on the internet now that after much reading and watching videos I feel as informed as if I had touched one myself. :-D
Still I feel a bit disapointed by it and here’s why:

lcars_star_terk_padd

Image by AWWS via Flickr

In my understanding a Pad-like computer is every geeks dream since Star Trek TNG (I think there were similar devices in TOS but they rather looked like Etch-a-Sketches), where every crew member ran around the Enterprise with devices commonly known as PADDs (Personal Access Display Device).They came in several shapes and could obviously used for anything from accessing ship data to writing your personal journal.
They were easily exchanged, it seemed like nobody actually owned his PADD or was technically bound to it. Obviously they could easily be replicated as they were lying around anywhere. Note that they were not only used by humans but also by the other races although their design differed.

There has been work on real PADDs for some time now actually, notice the Apple Newton or Palm PDAs. Of course there also has been much improvement over the years. So, in this regard the iPad is a logical next step and the expected answer to the Amazon Kindle, which was made to be the ultimate digital reading device.

If you look at the features and specifications of the iPad you see it’s a quite impressive list for a device of its size. But then again – as many blogs noticed – the iPad looks like an oversized iPhone. And the worrying thing it isn’t even that. Although it comes in a WiFi and 3G version, you won’t have the native ability to phone with it, although you easily could connect a headset via cable or bluetooth. It has no camera (not on the back, not on the front, no photo, no video). And it runs iPhone apps of which there are plenty of but it will probably take some time until there are worthy apps tailored to the specific device.

It’s advertised with about 10 hours of battery life which seems good enough if it lives up to that. What I wonder about is why they promote stand-by time. While it makes sense with phones where you can still be reached because of long stand-by battery life I don’t really see the benefit of not using a device for a month so it still has power.

Then there is the storage: 16, 32 and 64 GB flash memory are the options to choose from which is the same as you can get in iPod touches at the moment. As you can software-wise use the iPad to have full iPod functionality (which means storing music, video, gaming and podcasts), you can put your photos on it, use the internet (download?) and even have newly designed iWork apps on the device along with the new Bookstore (+ebooks) and of course other apps I doubt that 64 GB is anywhere near the amount of space necessary. It took me mere weeks to fill the 160 GB of my Macbook. I can’t really take my whole media library with me on the iPhone right now.
Also I wonder what writing really common – which means intensely text-based – documents on the on-screen keyboard feels like. Note that during the demos nobody really did that during the presentation. It might be really nice for emails but how good does it perform when writing, let’s say, on a master thesis? You probably need to buy that keyboard accessory.
And then this the question occurred to me: If all I can do on the iPad is basically iPhone or iPod touch functionality (book reading on the big screen being the only exception i see), well, why not buy an iPhone or an iPod touch, which you can actually take with you? I doubt realy cineast will watch movies on it, jsut like real audiophils probably won’t hear their music with it (you need to connect it to good speakers, so it’s no longer wireless).

I simply feel that – apart from this being a cool, thoughtfully designed product – either the iPad is – yes, I dare saying it – redundant to a notable degree or it is aimed at a rather small group of customers for which it fills a gap between iPod and book reader that I don’t really see yet. At 499$ in the smallest incarnation and about 800$ for the all-in-variant it seems just not as useful as the other products in the line up. I may be wrong here.

Now, what’s great is that the iPad uses and elaborates on the great keyboard-&-mouse-less user interface ideas used on the other Apple touch devices. I do believe many people will love to use it because of that especially if they have shied away from using any laptops or computers up to now. It might be perfect for my mum! But me, myself and I will probably stick with a real computer (which of course could be married with the multi-touch display at some point) for now. Note also that Apple not really markets the iPad as an ebook reader but as a missing link between smartphone and laptop. However to me it can not really replace either of them easily. Therefore it would need custom browsers like Firefox, Wireless syncing, more storage, more connectivity. It is a small step forward but no huge leap in my opinion. Of course that might be a by-product of the hype that has wildly gone crazy during recent weeks. Still I’m excited to see this product evolve.

Update: I finally saw the Keynote and to a large degree, I believe it proved my point. They tried to set first foot into a niche that does not necessarily exist naturally but probably grows now that the iPad is there.

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Lese gerade "Understanding Comics" von Scott McCloud

by on Dez.14, 2009, under Bücher, Computer, life, Meinungen, thoughts

Ich glaube ja, dass man im Leben niemals ernsthaft etwas abschließt sondern es lediglich für eine Zeit x links liegen läßt. So führe ich diverse Listen von angefangenen Gedanken und Vorhaben, die ich dann meist schnell vergesse bis sie mich irgendwie wieder einholen. “Understanding Comics” ist so ein Fall. Das Buch bzw. der Titel sind mir schon mindestens zwei Mal über den Weg gelaufen, beide Male als Buchtipps eines Dozenten bzw. eines Referenten aus der Computerspielebranche. Ich habe mir immer Notizen gemacht mit der Absicht das Buch zu lesen. Jetzt endlich hab’ ich das tatsächlich auch geschafft. *g*

Understanding Comics. The Invible Art” oder zu deutsch “Comics richtig lesen. Die unsichtbare Kunst” ist ein Comic über Comics von Scott McCloud. McCloud ist Comic-Zeichner und versucht in diesem Buch dem Comic als -scheinbar- noch recht jungem neuen Medium auf die Spur zu kommen. Das ist schon deswegen spannend, weil neben den großen visuellen Technikmedien wie Film, dem Web oder Internet die breite Palette der “Sequentiellen Kunst”, wie McCloud es neutraler benennt, gerne übersehen wird. Beginnend mit der historischen Entwicklung arbeitet sich das Buch, welches schon 1993 erschienen ist, durch alle wichtigen Fragen die Comics aufwerfen: Was bewirken Panels, wie stellt man Zeitverläufe und Bewegung dar oder wie wirken sich verschiedene Darstellungen auf die Interpretation des Lesers aus? Der Autor selbst führt dabei (als Comicfigur) durch seine Gedanken und bedient sich allerhand Beispiele verschiedener Künstler. Dabei soll das Buch keine Sammlung von unumstößlichen Wahrheiten darstellen, es versucht vielmehr eine überfällige Diskussion um ein recht unterschätztes Medium anzustoßen und war darin auch durchaus erfolgreich. Es folgten noch zwei weitere Bücher: Reinventing Comics (2000) und Making Comics (2006). Die muss ich dann wohl auch noch lesen (Notiz an mich…)

Besonders interessant ist das Buch insbesondere auch für Nicht-Comic-Geeks wegen seiner interessanten Ausführungen was das Konzept von Zeichen und Ikonografie beziehungsweise ihre Funktionen zum Transport von Bedeutung betrifft. Denn in Comics kann nur über die visuelle Darstellung und über Sprache – auch nur eine Sammlung abstrakter visueller Repräsentationen für Laute – kommuniziert werden. McCloud zieht dabei eine Ebene (“The picture plane”) zwischen

1. dem Ab-Bild, das eine Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit herstellt

2. der Bedeutung, welche durch ein Symbol repräsentiert wird, das keine Ähnlichkeit mit dem eigentlich Gegenstand hat (z.B. das Bild eines Gesichts und das Wort ‘Gesicht’) und

3. Der abstrakten Darstellung, die weder Ähnlichkeit noch Bedeutung haben muss.

Hier geht es also um essentielle Fragen der visuellen Kommunikation. So visualisiert McCloud beispielsweise die These, dass Bild und Text in einer Balance stehen und sich in verschiedenen Weisen aufeinander beziehen können um daraus spezifische Wirkungen abzuleiten. Wenn man bedenkt, dass wir uns in einer dominant visuellen Kultur bewegen und dazu die Gedanken des Buches aufnimmt, fragt man sich, warum unsere gesellschaftliche Idee von (Aus-)Bildung – ja liebe Insider, nicht im Sinne der StruMebi – so textlastig ausfällt.
Wie gesagt, man kann bestimmte Schlußfolgerungen kritisch betrachten, viele der Grundannahmen sind aber verstehenswert und können auch für andere Themenbereiche – beispielsweise die visuell-unterstützte Präsentation – wertvolle Anregungen geben. In diesem Zusammenhang werde ich dann bestimmt einige Ausführungen nochmals zu Tage fördern.

Scott McCloud hat auch einen faszinierenden Vortrag bei TED gehalten, der im folgenden zur Ansicht bereit steht, für alle, die das Thema gerne vertiefen möchten. (Und wehe ihr möchtet nicht!) Achja, und dann gibt’s natürlich überall im Text noch die Links zu den Büchern bei Amazon, bei denen ich immer ein Kleinigkeit mitverdiene, wenn ihr was bestellt. *g* Danke.

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Morgen (16.10.09) Eltern-Computerspiel-Party in Stendal

by on Okt.15, 2009, under Allgemein / Generic, Computer

ECP - Bevor es richtig losgeht

ECP - Bevor es richtig losgeht

Seit etwa 1,5 Jahren veranstaltet die Landesstelle für Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. in Sachsen-Anhalt (und auch darüber hinaus) Computerspiel-Parties, auf denen Eltern und Lehrer unter fachkundiger Anleitung erste Schritte mit zeitgenössischer Entertainmentsoftware machen können.Wir reisen mit nahezu allen aktuellen Spielgeräten (Xbox360, Nintendo Wii und DS, Playstation, Laptops) und einer Auswahl von einsteigerfreundlichen Spielen an. Wir, dass sind üblicherweise ein Pädagoge der Landestelle und 4-6 Helfer, häufig Studenten aus naheliegenden Studiengängen (Medienbildung zum Beispiel) und/oder motivierte Computerspieler. Gemeinsam versuchen wir zu zeigen, dass Computerspiele Spass machen, wie sie funktionieren und geben Hinweise zum Umgang mit Jugendschutz und anderen wichtigen Themen.

Morgen, also am 16.10.2009 sind wir in Stendal, Osterburger Straße 3 zu Gast. Dort befinden sich, wenn ich nicht irre, die Berufsbildenden Schulen. Alle interessierten Erwachsenen (Kinder sind aus praktischen Gründen nicht zugelassen, die können das ja üblicherweise) sind herzlich eingeladen ihre Scheu gegenüber den neuen Medien abzubauen und sich mit anderen Eltern und Pädagogen in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Beim Spielen. Bis zum Ende des Jahres finden noch einige weitere ECPs statt, die Termine gebe ich noch bekannt.

Disclaimer: Ich bin einer dieser fachkundigen Studenten, die beim Spielen und für Sachfragen während der Veranstaltungen zur Verfügung stehen und werde dafür entlohnt.

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Ver[Apple]t – Laufen lernen mit dem Mac

by on Aug.13, 2009, under Computer, thoughts

MacBook Pro 13
Image by vLutzifer via Flickr

Mein allererster Computer war ein Robotron, die DDR-Variante eines C64, wenn man so will. Er konnte im Grunde nur ein rudimentäres BASIC, der Bildschirm war ein alter russischer Schwarz-Weiss-Fernseher und die Daten waren auf normalen Kassetten gespeichert. Wollte man z.B. ein Spiel spielen, legte man eine Kassette ein, tippte ein paar Befehle ein, ließ das Band laufen (das klang so ähnlich wie Modemgeräusche) und dann war das Programm im Speicher. Dann konnte man das Programm nutzen, schaltete man den Rechner ab, war alles wieder weg. Puff.

Später dann kam ein PC, MS DOS 5.0, dann das erste Windows (3.1), das nächste Windows (95), das nächste bessere Windows (98) und etwa zu dieser Zeit mein erster OS-Wechsel zu Linux. Debian auf meinem eigenen kleinen Server, das war eine vollständig neue Welt, denn jedes Betriebssystem benutzt andere Bedienmetaphern, die man erlernen muss. Unter Dos und Linux waren das noch eine  teils recht unterschiedliche Sammlung von Textkommandos, die man auswendig lernen mußte. Seit Ende der 90er Jahre und dank der Evolution im Bereich der grafischen Benutzeroberflächen sieht das jetzt anders aus, zumindest teilweise, denn um Nutzerfreundlichkeit auszustrahlen, ist man als Hersteller dazu angehalten, sich an etablierten Standards zu orientieren. Die Fenstermetapher ist zum Beispiel mittlerweile universell auf allen Systemen umgesetzt. Ebenso wie Maussteuerung oder die Schreibtischmetapher (aka Desktop). Erfunden hat das eigentlich in weiten Teilen Apple. Microsoft hat das Konzept aber überzeugender an den Mann gebracht. Und in bunten Schachteln.

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines 13” MacBook Pro, meinem ersten, neuen Laptop seit 2002. Damals hab’ ich mir bei einem Kaffeeanbieter, der nicht genannt werden will, für 1300 € (meinem ersten selbstverdienten Geld) einen Laptop von Medion gekauft, mit dem ich leidlich zufrieden war. Das kann man dem Gerät nicht unbedingt ankreiden, die Technik war wohl einfach noch nicht soweit. Die Laufzeit betrug im Maximum 2-2,5 Stunden, für jede sinnvolle Nutzung beispielsweise an der Uni deutlich zu wenig. (Heute schaffen das selbst billige Geräte mit links)

Die Gewöhnung an die neuen GUI von einem Mac OS X war, trotz einiger gravierender Unterschiede, erschreckend einfach. Beispiel: Programme schließt man mit CMD + Q, denn ein Klick auf das rote X schließt zwar das Fenster, behält aber die Applikation im Speicher. Menüleiste immer am oberen Bildschirmrand, das @-Zeichen auf dem L statt auf dem Q, keine rechte Maustaste bzw. keine Tasten unter dem Trackpad – es sind viele Kleinigkeiten, an die man sich auf den Mac erst gewöhnen muß. Spätestens aber, wenn man weiß, das man das Kontextmenü erreichen kann, wenn man mit zwei Fingern statt mit einem auf das Trackpad tippt, beginnt man sich zu fragen: Warum machen das nicht alle so?

Thema Software. Nahezu alle nötigen Programme, die ich schon auf PC nutze, gibt es auch für den Mac und dazu noch einige tolle Programme, die man unter Windows vergeblich sucht. Hier eine kleine Übersicht:

NeoOffice_Writer
Image by yyq123 via Flickr

OpenOffice.org gibt es seit einiger Zeit auch für den Mac, NeoOffice ist ein Derivat von OpenOffice, welches auch spezielle Features des Mac ausnutzt und ansonsten voll kompatibel ist.

Evernote benutze ich unter Windows und auf meinem iPhone, es ist für Notizen und Mitschriften jeglicher Art sehr praktisch und darf deshalb natürlich auch auf dem Mac nicht fehlen. Obwohl Apple den wirklich auffallend schnellen Browser Safari mitliefert, ist auch die Nutzung von Firefox kein Problem. Mittels des noch in der Entwicklung befindlichen Weave-Plugins kann ich meine Browser sogar synchronisieren.

Auch andere Open Source Programme wie Gimp, Handbrake, Miro oder ScummVM sind auf dem Mac zuhause, andere wie den IM Klienten Adium, das Softwareaktualisierungstool Appfresh oder auch dem Texteditor Smultron gibt’s nur für Mac. Dazu kommen noch ein paar kommerzielle Programme, über die ich vielleicht später noch berichten werde.

Da Mac OS X auf einer Unixbasis steht, ist auch die Benutzung des Terminal, die man so auch aus Linux kennt, vollkommen unproblematisch. Diverse Softwarepakete gibt’s z.B. beim MacPorts Projekt, wer Pakete unter Debian oder Ubuntu installieren kann, der kriegt das hier auch hin.

Und auch für das kleine Spielchen zwischendurch bieten sich diverse Möglichkeiten an, einige Spiele von EA (Spore und Sims 3 beispielsweise) kommen schon Intel-Mac-kompatibel aus der Presse. Mit Darwine (dem Wine-Port für den Mac) kann man dann auch ohne Emulator Windowssoftware – und damit eine größere Auswahl an Spielen – auf dem Mac laufen lassen, das geht sogar auf dem Macbook recht gut.

Ich werde diesem Thema sicherlich noch einige Artikel widmen, zumal ich gerade erst beginne mir einen Überblick zu verschaffen. Klar scheint mir aber, dass es absolut keinen Grund gibt, dem Apple grundsätzlich den Rücken zuzudrehen, viele Kritikpunkte sind heute nur noch Vorurteile und wenn man das Geld investieren möchte, bietet der Apple gerade dem Computereinsteiger ein befriedigenderes Erlebnis als das Windows je konnte.

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