Senseless Wisdom Of Life

Tag: Meinungen

Meinungsmontag: Google+, London und so weiter…

by on Aug.15, 2011, under Computer, Meinungen, Politik

Der letzte Meinungsmontag hatte ein konkretes Thema, dieser wird mehrere haben, denn in den letzten Wochen ist ja durchaus einiges Kommentierenswertes geschehen: Google bastelt sich mit G+ seine eigene Netzwerkplattform, die Welt versinkt in ihren eigenen Schulden und in London zeigte sich, wie wertlos 24/7 Überwachung sein kann. Die Reihenfolge läßt keinen Rückschluß auf die Relevanz zu. Na denn mal los… (continue reading…)

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Meinungsmontag: Endlich über den (Gutten-)Berg

by on Feb.27, 2011, under Meinungen, Politik

Mittlerweile ist ja selbst den alles auf der Schlachtbank ausweidenden Medien der Spaß am zu Guttenberg vergangen, Zeit also für mich einen Beitrag nachzuschießen. ;-)

Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg - eine deutsche...

Image by the cardinal de la ville via Flickr

Die Sachlage ist ja ganz Deutschland bekannt, was aber ist nun daraus zu schließen? Herr zu Gutenberg, der trotz aller Plagiatierung weiterhin die Beliebtheitsskalen anführt, hat letztendlich einen akademischen Titel aberkannt bekommen, der ihm offenbar auch nicht zustand. Das er versucht hat, sich damit durchzuschummeln, muss man ihm zum Vorwurf machen, dass er offenbar auch nach Auftauchen der Vorwürfe unbeirrt weiter gelogen hat hingegen erwartet man ja schon fast von einem professionellen Politiker. Denn klar ist: Für so dumm, die zahlreichen eigenen “handwerklichen Fehler” nicht zu bemerken, die er auch noch mit der Mehrfachbelastung durch Job und Familie begründet, kann man den Herr Verteidigungsminister wirklich nicht halten.

Insofern ist nicht verwunderlich, dass seine politischen Ämter unangetastet bleiben, hat er durch die Affäre doch bewiesen, dass er für die politische Karriere mehr als qualifiziert ist: Er hat den Willen und die Fähigkeit ganz Deutschland ein X für ein U vorzumachen, selbst wenn seine gesamte Umwelt überzeugend das Gegenteil beweisen kann. Er kann kunstvoll die Medien einspannen, im direkten Umgang selbst aber einen amateurhaften, ja beinahe mitleiderregenden Eindruck vermitteln, damit Ersteres dem beiläufigen Zuschauer nicht all zu offenbar wird. Und er hat, ganz offensichtlich, außer der politischen Tätigkeit sonst keine Karriere in Aussicht, ja in diesem speziellen Fall nicht einmal nötig, gehört er doch in jeder Hinsicht zu den oberen Zehntausend, wirkt aber wie vom Olymp hinabgestiegen und dem Volke zugehörig.

Viel bedenklicher für mich aber ist, dass eine mehr als fragwürdige Arbeit offenbar alle Kontrollmechanismen einer Uni problemlos passiert hat, immerhin hat zu Guttenberg nicht nur einfach bestanden sondern sogar ein “summa cum laude” abgegriffen. Da muss man zurecht der Universität Vorwürfe machen. Die wiederum ist noch so dreist, sich nicht einmal zu bemühen den Sachverhalt vollends zu klären, man habe den Doktortitel aberkannt, weil der Freiherr Fehler eingeräumt habe. Also nicht etwa, weil man sie ihm nachgewiesen hat. Das hat man auch nicht mehr vor. So ist, schon fast im Baudrillardschen Sinn, eine Wirklichkeit auf Basis einer durch die Medien (mittels Vermutung) konstruierten Wirklichkeit geschaffen worden, deren tatsächlicher Ursprung und Verknüpfung mit den Tatsachen unbekannt bleibt.

Die Konsequenz aus diesem Nicht-Ereignis sollte vielleicht ein subtraktives akademisches System sein, dass jedem zunächst einen Doktortitel auf Probe verleiht und nur bei Verstößen gegen den wissenschaftlichen Kodex sukzessive Titel aberkennt. Auch den Medien muss man hier Vorwürfe machen, Sie haben hier ihre Rolle mehr als mangelhaft wahrgenommen und nicht wirklich dazu beigetragen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Im Fall der Bild kann man sogar feststellen (und der gestrige Presseclub mit dem Bams-Chefredakteur machte dies sehr deutlich), dass der Vorfall sogar konsequent verharmlost und der Freiherr als Opfer porträtiert wird.  Alles in allem zeichnet sich sehr deutlich das Bild einer Gesellschaft ab, die zwar alles kann aber auch alles nur mit dem halben Arsch macht.

Demo - gegen Studiengebühren - Mannheim

Image via Wikipedia

Gute Idee! So’n Scheiss…

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf eine Nachricht hinweisen, die vielleicht etwas im Taumel untergegangen ist: In Nordrhein-Westfalen (größtes Bundesland) hat man (nach Hessen und dem Saarland) kurzerhand die Studiengebühren wieder abgeschafft. Fast schon befremdlich, wie man die Korrektur eines unsinnigen Ausflugs auch noch als Fortschritt verkaufen will, allerdings zeigt sich hier sicher ein Trend. Traurig ist eigentlich nur, dass die Politik offenbar nicht in der Lage war, eine dumme Idee schon im Gesetzgebungsverfahren als solche zu erkennen, Proteste gab’s ja doch genug.

In weiteren Neuigkeiten haben die Roten in Hamburg die Wahl gewonnen, weil der Wähler, der schon seit Jahrzehnten gemütlich hin und her pendelt, dass so entschieden hat. Ich wage zu prophezeien, dass daraus keine weitreichenden Änderungen resultieren, aber was tut man nicht alles um das politische Desinteresse der breiten Bevölkerung zu überdecken. Während südlich des Mittelmeeres derzeit scheinbar die demokratischen Phasen einiger Länder beginnen könnten, scheint der Trend ja bei uns weitestgehend vorbei zu sein, man wartet nur noch auf das Nachfolgesystem. Hat bestimmt irgendwas mit dem Internet zu tun.

Und schlussendlich noch eine Gratulation an Judith Holofernes von “Wir sind Helden“,  die mit ihrer scharfen Beobachtung zur Anzeigenkampagne der Bild und der Ablehnung zur Mitarbeit an eben jener der einzige Lichtblick der letzten Woche waren. Nachrichtentechnisch.

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HD+ oder warum DRM immer noch nicht funktioniert

by on Jan.29, 2011, under Meinungen, Politik

BBC DRM protest image
Image via Wikipedia

Die Menschheit (abstrakter Begriff für Spezies) hat sich über die Jahrtausende ja durchaus beeindruckend weiterentwickelt, im Detail muss man jedoch feststellen, dass die Menschen (Summe aus Individuen) sich wiederholt als ebenso beeindruckend lernresistent erwiesen haben. Es gibt immer wieder Legenden, Mythen, Halbwahrheiten oder widerlegte Fakten, die sich über Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte am Leben erhalten und trotz besseren Wissens nicht tot zu kriegen sind.

In den Führungsetagen der großen Medienunternehmen halten sich zwei Mythen scheinbar seit mehr als einem Jahrzehnt mit Vehemenz:

  1. “Piracy” oder Raubkopieren – also das Verbreiten digitaler Medien ohne Berücksichtigung des Urheberrechts – ist ein – wenn nicht gar DAS – Problem für die Monetarisierung von “Content” (abstrakter Begriff für Medienprodukte, die man verkaufen will)
  2. “Digitales Rechtemanagement” (kurz DRM) ist eine wirkungsvolle Waffe gegen “Piracy”, weil sie dem Rechteinhaber weitgehend die Kontrolle über seinen Content ermöglicht und verhindert, dass illegal getauscht wird

Es gibt zahlreiche gute und kluge Darlegungen, warum beides in der Tat Mythen sind (z.B. hier, hier, hier und hier). Darum nur eine kurze Zusammenfassung:

  • Es gibt kaum verlässliche Erhebungen zum Raubkopieren, oft wird der Schaden einfach mit Raubkopien x Einzelpreis = Schaden berechnet. Dabei ist höchst zweifelhaft, ob jede verhinderte Raubkopie zu einem legalen Verkauf führen würde. Das relativiert jegliche Angaben zum entstandenen Schaden. Durchaus entstehender Nutzen (z.B. in Form von Aufmerksamkeit und erhöhter Verbreitung z.B. in Märkte, die sonst gar nicht erreicht werden könnten) wird großzügig ausgeblendet.
  • Raubkopieren wird mit Stehlen gleichgesetzt – obwohl tatsächlich ja nicht ein Objekt jemandem entwendet wird (es entsteht nur eine Kopie) und lediglich verhindert wird, dass jemand sein Geld dafür bekommt. Dass kann man verwerflich finden, aber ja noch lange nicht Stehlen nennen. Oder?
  • DRM ist immer ein technisches System, das per Definition nie unverletzlich sein kann (weil z.B. immer ein Schlüssel in der Öffentlichkeit landet, man also die Geheimsoße nie geheim halten kann). Diese Systeme werden immer umgangen werden können. Schnell, einfach, endkundenfreundlich meist noch vor Veröffentlichung.
  • DRM verhindert das Tauschen und Verleihen. Große Sache? Ganz große Sache! Wenn ihr überlegt, welche Musik, Filme, Bücher etc. ihr mögt und warum, werdet ihr meist darauf stoßen, dass ihr über Freunde, Bekannte etc. darauf gestoßen seid. Tonband, Mixtapes, Mix-CDs, Bücherverleih usw. sind für Kultur essentiell. Das gilt auch für digitale Medien, wenn sie als Kulturtechnik genutzt werden wollen. Und noch nie zuvor war es einfacher zu tauschen, kopieren und vervielfältigen.
  • Viele Medienunternehmen haben den digitalen Trend verschlafen und vertuschen ihre Unfähigkeit zur Kundenorientierung jetzt, indem sie die verlorene Kundschaft kriminalisieren, die einfach zum besseren Anbieter abgewandert ist. Vor iTunes und musicload (mit freien MP3s) war nun mal nur Kazaa, Napster oder “The Pirate Bay”.
  • Oft wird argumentiert, kostenloses Kopieren schade dem Künstler, Autoren etc. Monetär ist das möglich, aber auch nicht sicher und quantifizierbar (siehe ersten Stichpunkt). Was die Verbreitung angeht, so sollte jeder Hersteller daran interessiert sein, eine möglichst hohe zu erreichen. Das ist auf dem digitalen Wege und mit angemessen niedrigen Preisen natürlich viel eher möglich. Wie die Musikindustrie gezeigt hat.

Die Unverbesserlichen

Einige Medienunternehmen haben die Sache schon durchschaut. So wird Musik schon lange ‘ungeschützt’ z.B. bei Amazon, musicload und iTunes angeboten. Bei Filmen sieht es noch schlecht aus, die großen E-Buch-Anbieter nutzen mächtige DRM-Systeme, die sogar das nachträgliche Löschen gekaufter Bücher ermöglichen. Und die Fernsehlandschaft hat aus dem Versagen der anderen auch nichts gelernt. Ihr Wundermittel heißt CI+ oder – wie gerade prominent von den deutschen Privatsendern präsentiert - HD+.

Die Bezeichnung suggeriert ein ‘mehr’ für den Konsumenten, tatsächlich sind die +-Systeme nichts anderes als DRM und damit lediglich für all die interessant, die in der Verwertungskette vor dem Endkunden kommen. Ich spare mir die umständliche Erklärung, was HD+ im Einzelnen alles zu tun vermag und platziere stattdessen ein populäres YouTube-Video zum Thema.

Nicht nur, dass man also  mit HD+ an der Nutzung des Fernsehsignals im vollen technischen Umfang seiner Ausrüstung gehindert wird (z.B. TimeShift), man soll ein schon durch Werbung finanziertes Programm und dessen Bearbeitung mit DRM (was sicher auch Geld kostet) auch noch selbst bezahlen. Hmm.

Nun, wir wollen den unbelehrbaren Executives nicht den Versuch verwehren, immerhin hat man sich sogar  mittels der scharfen Argumente von Sonya Kraus redlich bemüht, nicht auf diese Nachteile hinzuweisen. Es steht außerdem jedem Nutzer frei, das Angebot unter Berücksichtigung aller Fakten zu beurteilen und trotzdem für gut zu befinden. Dafür muss er aber alle Fakten kennen und kennen können. Den Kunden daran zu hindern ist das eigentlich Verwerfliche. Und hier sind Astra, RTL, ProSiebenSat1 etc. nicht allein, denn um hier keinen falschen Eindruck zu vermitteln: Apple, Microsoft,  Sony, Nintendo, Valve, Amazon und viele mehr nutzen DRM in ihren digitalen Vertriebssystemen. Sie mögen es anders nennen, trotzdem bleibt es DRM und eine Tatsache.

Tatsache ist aber auch, dass es nicht funktioniert, aus all den oben genannten und anderen Gründen. Was die Anbieter aber erreichen ist ein Generation von Mediennutzern heranzuziehen, die verstanden hat, dass es kein Problem ist, wenn man Inhalte, die man nutzen möchte, nicht legal zur Nutzung in vollem Umfang erwerben kann, weil es immer illegale Anbieter geben wird, die in die Bresche springen. Torrents von The Pirate Bay sind illegal, aber das einzige, was einem vordigitalen Produkt, das man frei nutzen, mitnehmen, tauschen oder verkaufen konnte ohne seine Identität nachzuweisen, annähernd nahe kommt. Zur weithin diagnostizierten Politikverdrossenheit gesellt sich so langsam eine Verdrossenheit gegenüber der traditionellen Medienindustrie. Und jeder anderen Industrie, wenn man kurz über den Tellerrand auf die regelmäßig auftretenden Probleme bei Nahrungsmitteln blicken möchte. Mangelnde Transparenz führt zu einemImageverlust, den sich eigentlich keine Firma leisten kann, wenn man dem Zittern und Zähneklappern Glauben schenken darf.

Was die Medienindustrie möglicherweise noch retten könnte, wäre die bedingungslose Akzeptanz der digitalen Plattform, die keinen Unterschied zwischen Original und Kopie kennt, keine nach Ländern oder Kontinenten gestaffelten Veröffentlichungsdaten, keine Bindung an Geräte, Software, Nutzer oder Ökosystem und keine sinnlosen juristischen Barrieren.
In vielleicht nicht mal 15 Jahren werden alle herzlich über die heutigen DRM-Scharmützel lachen, während sie fröhlich ihre Lieblingsserien, -filme, -spiele und -bücher aufzeichnen oder herunterladen, remixen und miteinander teilen während gleichzeitig kein Urheber, der gute Inhalte produziert, am Hungertuch nagen muss. Und sie werden es nicht “Piracy” oder Raubkopieren nennen, sondern schlicht Kultur.

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Jugendmedienschutzstaatsvertragsschiss

by on Dez.01, 2010, under Meinungen

… muss man wohl nennen, was derzeit durch die Blogosphäre geistert. Scheinbar glauben viele Blogger, durch die wohl so gut wie beschlossene Novellierung des Jugendmedienschutzgesetzes, dass auch Schutzmechanismen für’s Web vorsieht, würde ihrem Bloggerdasein eine neue Hürde vorgesetzt. Einige Blogger haben gar schon angekündigt des Bloggens zu entsagen. Ich bin – mal wieder – hocherstaunt über die Panikmache, die ja schon fast an die der Terrorwarnung erinnert.

Kleiner Auszug aus der FAQ der FSM zum JMStV:

► Bin ich nach dem neuen JMStV verpflichtet, mein Angebot zu kennzeichnen?

Nein. Grundsätzlich gilt: Inhalte können im Internet frei angeboten werden, ohne dass der Anbieter aus jugendschutzrechtlicher Sicht aktiv werden muss.

Von diesem Grundsatz gibt es zwei Ausnahmen:

  • Inhalte, die nur für Nutzer ab 12 Jahren geeignet sind und nicht von Inhalten, die für jüngere Kinder bestimmt sind, getrennt gehalten werden
  • Inhalte, die nur für Nutzer ab 16 oder 18 Jahren geeignet sind.

Sollte eine der Ausnahmen auf Ihr Angebot zutreffen, sind Sie auch schon bisher dazu verpflichtet, eine der folgenden Maßnahmen zu ergreifen um die gesetzliche Handlungspflichten zur gesetzeskonformen Ausgestaltung zu erfüllen:

  • Nutzung von Sendezeitbegrenzungen
  • Vorschalten technischer oder sonstiger Mittel
    • das Programmieren für ein Jugendschutzprogramm, also die Altersklassifizierung, ist nach dem neuen JMStV ein Unterfall von dieser Möglichkeit, vgl. § 5 Abs. 5 Nr. 1, § 11 Abs. 1 JMStV-2011 (Hervorhebung übernommen)
Internet Map. Ninian Smart predicts global com...
Image via Wikipedia

Hmm, es geht also um eine freiwillige Kennzeichnung, außer in den genannten Punkten. Die treffen aber offensichtlich eh schon heute zu, weshalb ich mal glaube, dass es die allermeisten Websites nicht betrifft. Insbesondere sollte man mal überlegen, was einen problematischen Inhalt auf einem Blog darstellt, der ja primär aus Text besteht. Bei pornografischen Bildern oder Filmen ist das schon klar, aber wie viele Texte auf populären Blogs würde man denn da ernsthaft inkludieren? Man beachte, dass es keine Alterskennzeichnung von Büchern in Deutschland gibt (oder?). Wenn ich also umfangreiche Ejakulationsgeschichten oder blutige Gewaltakte detailliert auf Papier beschreiben darf (sogar mit Bild, siehe Kick-Ass), dann muss das ja wohl auch für digitale Texte gelten. Insofern mache ich mir um meine Texte gar keine Sorgen.

Außerdem muss seitens des Nutzers eine Software installiert sein, die eine gegebenenfalls vorhandene Jugendschutzmarkierung auslesen und die Seite dann entsprechend sperren kann. Sonst hätte ich mich eventuell beklagt, dass hier wieder eine neue Form der Zensur durchgedrückt werden soll. Aber so sieht’s für mich nicht aus, oder? Zumindest noch nicht. (Hey, soviel Pessimismus muss erlaubt sein.)

Die Sache mit den Sendezeiten taucht oft auf, da wird auch viel Schwachsinn angenommen. Praktisch angewendet wird oder wurde das ja wohl schon bei Diensten wie NightClub (Fickfilme runterladen) und allein in diesem Bereich macht das auch Sinn. Nochmal: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was man auf einem Blog texten oder fotofieren müßte, damit jemand verlangt, dass man das nur nachts online hält. ICH BITTE UM BEISPIELE!

Da gibt es nun also obskure Blogs wie VZlog oder schockwellenreiter.de, die meinen ihnen entstünden durch das neue Gesetz irgendwelche neuen Aufgaben, technischer oder administrativer Art. Basierend auf der FAQ und einem zugegebenermaßen kurzen Überfliegen des Gesetzestextes, kann ich dafür keinen Anlass erkennen: Die Blogs richten sich imho nicht gezielt an Jugendliche unter 12 Jahren und haben keine Inhalte, die ich in ab 16 oder 18 einordnen würde. (Brüste? Bitte, da sind im Zeitschriftladen ja wohl Massen zu finden. Keine Kennzeichnung.) So WTF??

Möglicherweise bin ja heute einfach nur sehr ignorant, aber ich glaube, langsam werden hier in Deutschland alle ein bissl gewohnheitsparanoid. Nur so zum Spass, damit man dazu gehören kann. Ich bitte um Aufklärung und hiermit formal um Spinneramnesie. Wo bitte kann ich meinen Jagdschein abholen???

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Google Streetview Aufreger, Inception (UPDATE)

by on Aug.15, 2010, under Allgemein / Generic, Meinungen

Tach, last things first, einen sehr schönen Blogpost über den phänomenalen Film “Inception” von Christopher Nolan findet ihr im ‘Moosbett’ bei Medienbildnerkollege Hartig. In der Tat ist der Beitrag so gut, dass ich mir einfach einen eigenen gespart habe. :-D Ich hab’ in den Comments auch gesagt, was ich zu nolan hatte, von daher: Thema beendet.

Google Streetview Art Car
Image via Wikipedia

Gestern früh musste ich den Artikel zu Google-Streetview in der *pfui* Bild sehen, der im Grunde aus Statements von mehr oder weniger (oder gar nicht) prominenten Menschen bestand, und zwar sowohl als Aufmacher auf dem Titel als auch hinten drin zur Rahmung des dürftigen Artikels, den man schon was als Aufruf zum Widerspruch fehlinterpretieren könnte. (continue reading…)

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2. Meinungsmontag – jetzt mit Sparpaket [Update]

by on Jun.07, 2010, under Meinungen

Der Ex-Bundespräsident

The President of Germany Horst Köhler. Former ...
Image via Wikipedia

Wenn ich die Berichterstattung überblicke, ist die Republik gespalten in drei Gruppen: Da sind zum einen die Zustimmer, sie glauben Horst Köhler hat vollkommen zu Recht (nämlich, weil er den “Respekt vor seinem Amt” vermisse ) seinen Job als Bundespräsident gekündigt, sie haben Respekt vor seiner Entscheidung. Zum anderen sind da die Kopfschüttler, sie glauben der ehemalige Bundespräsident habe mit seinem Rücktritt überreagiert, womöglich habe er die amerikanische Schelte über den Ölkonzern BP fälschlicherweise auf sein Amt (BundesPräsident) bezogen. Sie argumentieren Köhler sei zu dünnhäutig, also quasi ein Weichei und kam sich in seinem Amt überflüssig vor, zumal ja selbst die Kanzlerin ihn nicht verteidigen mochte. (continue reading…)

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1. Meinungsmontag

by on Mai.10, 2010, under Allgemein / Generic, thoughts

In meiner anhaltenden Suche nach festen Blogschemata eröffne ich hiermit die Serie Meinungsmontag, in der ich ungefragt meine Meinung zu aktuellen Themen preisgebe. So subtil wie möglich.

1. Landtagswahl NRW

129/365
Image by orarewedancer via Flickr

Kurz ge-zsf’t: CDU ganz groß verloren. Mmh. SPD real verloren, gefühlt gewonnen. Grüne ganz groß gewonnen (r+g), FDP und Linke mit drin und Andere ein bissl gewonnen (basiert auf vorläufigem Endergebnis). Rot-Grün möglich, Schwarz-gelb nicht. Bundesratmehrheit wohl futsch. Ist das ein Fortschritt?
Ohne allzu zynisch wirken zu wollen, für mich zeigt das nur, dass die Menschen unentschlossen sind. Genau so wie die großen Volksparteien, die sich ja schon seit Jahren immer mehr annähern. Wie lange noch bis Fusion zur Christlich-Demokratischen-SozialPädagogischen-Sozialistischen-Partei-Union (CDSPU)? Die Wähler wechseln ihre Meinung munter von einem Jahr auf’s andere und im Endeffekt sind die Parteien relativ hilflos. Sie laufen ihrem Klientel hinterher, wie die Manager ihren Aktionären. Oder die Geeks dem iPad. Oder die Verlage dem iPad. You get the point.
Politik, das heißt derzeit Manager von maroden Ist-Zuständen zu sein, Erhaltung überholter Systeme für ein wankelmütiges Volk. Das Spannungsfeld liegt irgendwo zwischen Arbeiternehmer und Arbeitgeber, Anleger und Kleinsparer, gesetzlich und privat versichert, selbstständig und arbeitslos, katholisch und islamistisch, Hauptschule und Gymnasium, Mac oder PC. Wer wollte da auch nur versuchen, die Masse mitzureißen?
Politik sollte aber sein, Ziele zu definieren und Zukunft zu gestalten. Oder wenigstens Gegenwart verstehen und darauf reagieren. Klappt super, wenn Frau Aigner den Bürgern nahelegt, in den Gemeinden Unterschriftenlisten(!) gegen Google Street View zu sammeln. Warum nicht wenigstens eine Mailingliste? Ein Forum? Ne’ Newsgroup? Ein im Anachronismus geeintes Volk. Nicht immer aber immer öfter.

2. Griechenland Bailout

March 25 - Greece Independence Day
Image by Aster-oid via Flickr

Man stelle sich vor, eine Großfamilie (16 Leute, um viele Ecken verwandt), viele Jahre über die Welt verstreut gelebt, findet zusammen und möchte wieder engere Bande knüpfen. Sie verabreden z.B. gemeinsame Familienfeiern, tauschen Adressen aus und dann, weil sie nach außen Gemeinsamkeit zeigen wollen, gründen sie zusammen, ähm, sagen wir mal: eine gemeinsame Währung. Wir nenne sie den Euro. Olé, Olé, alles Super.

Alles ist klasse, die Familie benutzt die Währung und handelt kräftig, alle stehen scheinbar ziemlich gut da. Jeder hat ein paar Schulden, Kredite, Verpflichtungen, klar, wer hat die nicht? Aber alle haben Jobs, Einkommen größer Ausgaben, sie haben sich gegenseitig natürlich nicht die Kontoauszüge gezeigt, ist ja die Familie. Und es läuft.
8 Jahre später, es ist Krise, Finanzmarkt und so, die Familie trifft sich zum kleinen Fest, kommt ins Plaudern und raus kommt: Der Großonkel Calinichta hat ein paar mehr Schulden, als er verraten wollte. Lebt schon seit Jahren weit über seine Verhältnisse. Alle gucken betroffen und schlucken. Besonders Tanta Sampaio und Neffe Caruso. Allen geht irgendwie die Muffe, weil sie so richtig eigentlich doch nicht mal wissen, wie sie ihre eigenen Schulden zahlen sollen. Und was werden erst die Nachbarn sagen? Der Herr Johnson beispielsweise.
Also geben dem Onkel alle Familienmitglieder von dem Geld, dass sie nicht haben, was ab, damit die gemeinsame Währung vor den Nachbarn nicht schlecht da steht. Geht gar nicht? Richtig! Stattdessen geben die anderen Familienmitglieder das Versprechen ab dem Onkel Geld, das sie nicht haben, zu geben, wenn der es denn braucht. Doppel-Schwör! Außerdem schimpfen sie mit dem Onkel und der verspricht hoch und heilig, dass er mit Sparen anfängt. Auch wenn die Frau rebelliert. Und boa, wie die rebelliert.
Und alle leben glücklich bis an ihr seliges Ende. Hehe.
Noch im letzten Jahr erklärten Experten lang und breit, dass ein Staat nicht bankrott gehen kann. Aber von Staatengemeinschaft war nie die Rede!

3. Apple vs. Flash

The Apple Store on Fifth Avenue
Image via Wikipedia

Steve mag Flash nicht. Weil, ähem, es ist nicht frei! Welch’ edles Motiv! Ja, es ist kein offener Standard. Und es zieht zu viel Strom auf mobilen Geräten. Oho, das ist schlecht für den Konsumenten! Flashapplikationen sind für Mäuse gemacht und nicht so richtig toll zum antouchen. Und obendrein funktioniert es einfach nicht! Jaha!!! Oh, one more thing: Eszerstörtunsunsertolles-abgeschlossenesökosystem-wowireinschweinegeldmitverdienentun. Die ersten sind aber wichtiger. Klar. Denn, wenn Apple etwas ist, dann frei! Die würden nie, beispielsweise, bestimmte Apps aus ihrem AppStore verbannen. Oder dafür sorgen, dass ihre Software nur auf ihrer Hardware läuft. Oder verhindern, dass man gekaufte Inhalte tauscht. Also: Wer im Glashaus sitzt (schon mal einen Apple Store gesehen?), sollte nicht mit iPods werfen.

Hammer ist aber: Flash-Evangelist (=Typ, der wo echt gute Stimmung für Flash machen soll) versucht eine Flash-Beta auf einem Android-Phone zu zeigen. Vor Publikum und so. Öffnet Seite in Browser. Browser stürzt ab. Öffnet Seite erneut, stürzt wieder ab. Fragt Publikum was er öffnen soll. “Hulu” (amerikanische Videoportal Anm. der Red.) Antwort: “Hulu doesn’t work”. Demo Ende. Fail!

Am Ende muss man konstatieren: 0 Punkte beide. Setzen. Sechs.

Anmerkung: Ich mag Apple. Wegen der Produkte und der Konvenienz in der Nutzung. Aber das Apple seine Marktmacht nutzt, um Freiheit zu propagieren, gar ohne Eigennutz zu fordern, sehe ich nicht. Die anderen Kritikpunkte aus Jobs’ Brief treffen aber zu.
Und Flash mochte ich noch nie.

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Das Evangelium nach iPad

by on Apr.10, 2010, under Computer, thoughts

SAN FRANCISCO - JANUARY 27:  An event guest pl...
Image by Getty Images via Daylife

Fürwar, ich entbiete Grüße an die versammelte Geekheit und das verehrte Nerdtum!
Auch die Gilde der Medienbildner sei willkommen geheißen, so dies nicht der Redundanz anheim fällt.

Seher und Schreiber berichten uns, dass also in den Vereinigten Staaten jenseits des großen Wassers das sagenumwobene iPad erschienen sei. Es ersetze die Laute, das Pergament, so manches Kinderspiel gar. Man solle sogar an des Priesters statt in der Lage sein, unsichtbares Wissen aus der Luft zu sehen, so man seine Hand über das magische Glas zu bewegen versteht.
Und es schicken sich Millionen an dem heiligen Jobs zu huldigen, der mit Hundertausenden der Wunderplatten vom ‘Infinite Loop’ stieg und sie seinen Schäfchen im Tausch gegen einen Heidenberg von Talern überlies. In nicht allzu ferner Zukunft vermag das Wunder auch die hiesigen Gefilde zu erreichen. Allerdings wird es nicht die gesammelten Schriften unserer Sprache enthalten. (Die Verhandlungen mit den Verlagen für deutsche eBooks laufen wohl noch.) Schon unlängst predigte ich euch, meinen Jüngern, von den Werken des Einen und äußerte meine bescheidenen Gedanken. (continue reading…)

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Star Trek 0b (11) revisited + Important things

by on Feb.27, 2010, under Allgemein / Generic, thoughts

Star Trek (film)

Image via Wikipedia

Vor knapp einem Jahr, am 25 Mai, habe ich ein Review des letzten “Star Trek” Films gepostet, nachdem ich den Film erstmals im Kino gesehen hatte. Letzte Woche hab’ ich mir den Film nochmals auf DVD angesehen, komplett mit Wiederholung für den Audiokommentar. Es war der Versuch einer Versöhnung, weil es halt nun mal Star Trek ist und eine Fortsetzung ja schon in Arbeit ist (die Webbeweise dazu möge jeder selbst ergooglen). (continue reading…)

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Ein Blick zurück auf TED 2010

by on Feb.18, 2010, under Allgemein / Generic, thoughts

Mahlzeit!

Vor fast exakt genau einer Woche startete die TED-Konferenz in Long Beach. Von Mittwoch bis Samstag versammelte sich die TED-Community um inspirierende Vorträge der besten Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten zu sehen und zu hören. Und überall auf der Welt versammelten sich Mitglieder der erweiterten TED-Community um im Web die Konferenz zu verfolgen. Ich hatte als Helfer im TED Translation Projekt ebenfalls die Möglichkeit der Konferenz live im Web beizuwohnen.

TED ist eine überaus exklusive Konferenz, jegliche Form der Mitgliedschaft schlägt mit relativ hohen Beiträgen zu Buche. Hier versammeln sich die einflussreichsten und auch wohlhabendsten Individuen Amerikas und der Welt um Ideen auszutauschen. “Ideas worth spreading.” Das mag vielleicht elitär wirken, tatsächlich bemüht sich TED mehr und mehr über verschiedene Programme (quasi Stipendien) interessanten Mensch den Zugang zu ermöglichen. Insofern ist Ideenreichtum wohl  wichtiger als Wohlstand. Nichtsdestotrotz, die TED Foundation ist eine Non-Profit-Gesellschaft und alle Einnahmen kommen den zahlreichen Projekten zugute.

Tatsächlich werden, wie schon seit 2006, die herausragendsten Beiträge in den nächsten Monaten auf der TED Website veröffentlicht und stehen damit allen zur Verfügung. Ich möchte kurz einen Überblick über die Themen geben, die mir persönlich im Gedächtnis geblieben sind.

TED Prize – Jamie Oliver

Der Höhepunkt der Veranstaltung war wohl Jamie Olivers Beitrag, der als TED Prize-Gewinner seinen Wunsch vor allen Anwesenden formulieren konnte. Er sprach über das Ernährungsproblem, das in Amerika (aber im Grunde auch allen anderen Industriestaaten) offensichtlich ist aber scheinbar kaum beachtet wird. Wie auch schon in Großbritannien hat Oliver wieder ein Fernsehsendung gemacht, in der er die Ernährung an einer amerikanische Schule reformieren will. Er plädierte eindrucksvoll für bessere Erziehung zum Thema Ernährung und gesünderes Essen in Mensen und Cafeterien, wo es Schülern, Studenten oder Mitarbeitern tagtäglich angeboten wird. Der Beitrag ist schon online bei TED verfügbar, ich empfehle unbedingt sich das mal anzuschauen.

Jane McGonigal

Jane McGonigal delivers URGENT EVOKE at TED 2010
Image by Avant Game via Flickr

Einer der wenigen Beiträge, der ein der Medienbildung nahestehendes Thema behandelte. McGonigal macht Computerspiele, die Spielern die Möglichkeit geben sollen, Probleme der echten Welt zu lösen. Im ersten Teil ihres Vortrags argumentierte sie, dass Spieler innerhalb der Spielwelt bereit sind komplexe Probleme zu lösen und das es tatsächlich bestimmte Fähigkeiten gezielt fördert. Beispielsweise neigen Computerspieler dazu, ein Problem solange anzugehen, bis es gelöst ist. Sie wissen, dass es lösbar ist, denn ein Spiel bietet nur lösbare Probleme an, oft mit vielen möglichen Lösungswegen. Diesen Problemoptimismus vermisst man im realen Leben oft. Die Frage ist also, wie man diese Kraft aus der Spieltwelt in die reale Welt holen kann, und darauf zielen McGonigals Spiele ab.

So war beispielsweise das Szenario in “World Without Oil” eine globale Ölkrise. Die Spieler waren aufgerufen die ersten 37 Wochen dieser Krise mitzuerleben. Sie konnten im Rahmen des Spieles die Konsequenzen für ihr eigenes Leben feststellen und im Laufe der Zeit sollten sie Beobachtungen, Lösungen und Erfahrungen in das Spiel zurückmelden. Dazu konnten sie jede Medienform nutzen, die sie wollten. Alle Geschichten der Spieler sind noch immer im Archiv vorhanden und man kann, obwohl das Spiel schon beendet ist, nachvollziehen, wie es funktioniert hat.

Interessante Gedanken, vor allem wenn man bedenkt, auf welcher Ebene sich die Diskussion um Computerspiele hierzulande abspielt. Da wird es noch eine Weile dauern, bis man sich fragt, wie man sich das Phänomen Computerspiele nutzbar machen kann.

Technische Demos

Es gab einige spannende Vorführungen neuer Technologien bei TED, unter anderem einige erstaunliche Erweiterungen für Bing Maps, die als Video schon online verfügbar sind.

Darüberhinaus zeigte John Underkoffler ein bewegungssensibles Interface um Computer sogar in 3D zu steuern. Wer sich darunter nichts vorstellen kann erinnere sich bitte an den Film Minority Report und visualisiere kurz das dortige Computersystem. Hier ein Demo-Video.

g-speak overview 1828121108 from john underkoffler on Vimeo.

Und der Rest

Es gab noch Dutzende spannende Themen, leider konnte auch ich nicht alle Beiträge sehen. Viel Diskussionen löste wohl der Beitrag von Sarah Silverman aus, leider hab’ ich den verpasst und möglicherweise wird er auch nicht online verfügbar sein. Aber Techcrunch hat die Aufregung ganz gut zusammengefasst. Besonders gefreut hab’ ich mich auf Sir Ken Robinson, der seinen Auftritt von 2006 nahtlos fortgesetzt hat. Wenngleich sein Anliegen noch immer das alte ist, kaum jemand versteht es die Dinge so auf den Punkt zu bringen. Vollkommen überraschend toll war der Vortrag von Adora Svitak (12 Jahre alt) die das Wort für den Ideenreichtum der Kinder ergriff. Ebenso überrascht hat mich der Vortrag von James Cameron, der nur sehr beiläufig über seine unverschämt erfolgreichen Filme sprach sondern erklärte, wo sein eigentliches Interesse liegt.

Wenn nach und nach die Videos dieser Konferenz veröffentlicht werden, komme ich gerne dezidiert auf die einzelnen Themen zurück. Insgesamt muss ich sagen war es ein überwältigendes Erlebnis und eine große Inspiration.

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